Typische Labrador Krankheiten: Ursachen, Symptome und Behandlung

Typische Labrador Krankheiten: Ursachen, Symptome und Behandlung

Labrador Retriever sind weltweit als freundliche, aufgeweckte und aktive Familienhunde beliebt. Doch trotz ihrer Robustheit sind Labradore anfällig für bestimmte Krankheiten, die Hundebesitzer kennen und frühzeitig erkennen sollten. In diesem Artikel erfahrt ihr alles Wichtige rund um die häufigsten Labrador Krankheiten, deren Prävention und Behandlungsmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

Genetisch bedingte Erkrankungen beim Labrador

Eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen bei Labradoren sind genetisch bedingte Krankheiten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Züchter legen heute großen Wert darauf, die Risiken durch verantwortungsvolle Auswahl zu minimieren, doch nicht jede Erkrankung lässt sich verhindern.

Häufige genetische Leiden beim Labrador sind unter anderem:

  • Progressive Retinaatrophie (PRA): Eine degenerative Erkrankung der Netzhaut, die im schlimmsten Fall zur Erblindung führen kann.
  • Labrador Myopathie: Eine Muskelerkrankung, die zu Muskelschwäche, Steifheit und Bewegungsstörungen führt.
  • EIC (Exercise Induced Collapse): Ein Syndrom, das zu plötzlicher Muskelschwäche nach Bewegung führen kann.

Insbesondere bei Zucht-Linien sollte immer der Gesundheitsstatus der Elterntiere berücksichtigt werden, um das Risiko solcher Erkrankungen möglichst gering zu halten. Ein frühzeitiger Gentest kann Klarheit verschaffen und gezielte Präventionsmaßnahmen ermöglichen.

Gelenkbeschwerden: Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogendysplasie & Arthritis

Labradore sind kräftige Hunde, deren Körperbau und Bewegungsfreude sie leider anfällig für diverse Gelenkerkrankungen macht. Besonders die Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) zählen zu den häufigsten Problemen.

Hüftgelenksdysplasie (HD)

HD ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die zu Instabilität, Schmerzen und einer schnell fortschreitenden Arthrose führen kann. Frühzeichen sind Bewegungsunlust, Steifheit, Schwierigkeiten beim Aufstehen und später sichtbarer Muskelabbau in der Hinterhand.

Ellenbogendysplasie (ED)

Auch die Ellenbogengelenke sind bei Labradors häufig betroffen. Symptome zeigen sich oft schon bei jungen Hunden: Lahmheit, Abneigung gegen Bewegung und Schonhaltung sind klassische Anzeichen.

Arthritis und Arthrose

Unbehandelte HD und ED führen oftmals zu chronischen Entzündungsprozessen, die als Arthritis oder Arthrose beschrieben werden. Besonders ältere Labradore leiden dann unter Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und verminderter Lebensfreude.

Eine gezielte Physio- und Tierchiropraktik wie bei Bones Hands GmbH in Bochum kann das Wohlbefinden verbessern, Schmerzen lindern und Gelenkmobilität fördern. Spezielle Massagen, Bewegungsübungen und chiropraktische Behandlungen sind dabei zentrale Bestandteile.

Hautprobleme und Allergien

Labradore verfügen über ein dichtes Fell mit einer wasserabweisenden Unterwolle, sind aber auch anfällig für unterschiedliche Hauterkrankungen und Allergien.

  • Atopische Dermatitis: Oft Folge einer Überempfindlichkeit gegen Umweltallergene wie Pollen, Hausstaubmilben oder Futtermittel.
  • Hot Spots: Nässende, entzündete Hautstellen, verursacht durch übermäßiges Lecken oder Kratzen.

Symptome wie Juckreiz, Hautrötung, Fellverlust oder verstärktes Lecken sollten zügig tierärztlich abgeklärt werden. Für viele Allergikerhunde bieten spezielle Ernährungspläne und begleitende Massagen oder Lymphdrainagen, wie sie von Bones Hands angeboten werden, Erleichterung und nachhaltige Verbesserung.

Übergewicht und seine Folgen

Labradore sind nicht nur für ihren Appetit bekannt – sie neigen auch besonders stark zu Übergewicht. Gründe sind oft Bewegungsmangel, falsche Fütterung und genetische Disposition.

Die Folgen von Übergewicht sind gravierend:

  • Erhöhtes Risiko für Gelenkbeschwerden (HD, ED, Arthrose)
  • Belastung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Erhöhte Gefahr für Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen
  • Reduzierte Lebensqualität und Lebenserwartung

Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und professionelle Beratung durch Experten wie das Team von Bones Hands sind entscheidend, um Übergewicht vorzubeugen oder zu therapieren.

Augenerkrankungen – Gefahr fürs Augenlicht

Neben der bereits genannten Progressiven Retinaatrophie gibt es weitere typische Augenerkrankungen:

  • Katarakt (Grauer Star): Trübung der Augenlinse, die unbehandelt zur Erblindung führen kann.
  • Entropium: Fehllage der Augenlider, was zu Schmerzen und ständiger Reizung führt.

Regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind unverzichtbar, um Augenerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Auf Symptome wie erhöhte Lichtempfindlichkeit, tränende Augen oder eine sichtbare Trübung sollte jeder Labrador-Besitzer achten.

Prävention und Gesundheitsförderung: Der Schlüssel zur Lebensfreude

Viele Krankheiten lassen sich durch eine bewusste Gesundheitsprävention positiv beeinflussen. Dazu zählen:

  • Regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung
  • Kontrollierte Zucht mit Gesundheitscheck der Elterntiere
  • Frühzeitige tierärztliche Untersuchungen
  • Geplante Massagen und chiropraktische Anwendungen
  • Laufende Kontrolle des Körpergewichts

Vor allem Hundebesitzer, die auf gezielte Gesundheitsförderung setzen, profitieren von einem vitalen, aktiven Labrador mit hoher Lebensqualität.

Professionelle Unterstützung bei Bones Hands GmbH

Bones Hands GmbH in Bochum ist auf die Tierchiropraktik, Sport- und Wellnessmassagen für Hunde spezialisiert. Durch die Sendung „Der Knochenknacker – Tierisch verrenkt“ auf RTL hat sich das engagierte Team rund um Gründer Murat Colak auch bundesweit einen Namen gemacht.

Mit gezielten Therapien wie Chiropraktik, Massagen, Dehnungsübungen, Lymphdrainage und individuelle Ernährungspläne unterstützen wir Labradore mit Gelenkproblemen, muskulären Dysbalancen und anderen gesundheitlichen Beschwerden. Professionelle Betreuung fördert nicht nur die Mobilität, sondern steigert auch das allgemeine Wohlbefinden Ihres Hundes.

Kontaktieren Sie uns:
Adresse: Herner Straße 299, Gebäude C43, 44809 Bochum
Telefon: +49 (0)234 91 52 63 70
E-Mail: info@boneshands.de, support@boneshands.de
Öffnungszeiten: Mo – Fr | 10:00 Uhr – 18:45 Uhr
Weitere Informationen finden Sie unter boneshands.de oder in unserem Online-Shop unter boneshands.shop.

Unser Team, bestehend aus erfahrenen Therapeuten und Fachleuten, sorgt für eine individuelle Betreuung Ihres Labradors – für ein langes und glückliches Hundeleben.